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2 GEPPO Fortsetzung von Titelseite: sowie vom Verband deutscher Musik- schulen. Der „Tag der Musik“ findet im Sommer 2019 mit Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet statt. Unter dem Motto „Zusammenhalt - Europa - Vielfalt“ ruft der Deutsche Musikrat dazu auf, gemein- sam ein Zeichen für den Schutz und die Förderung der kulturellen Vielfalt zu set- zen. Denn Deutschland ist das Land der Musik, seit Jahrhunderten weltweit be- kannt für seine Qualität und seine Viel- falt, berühmt für seine Orchester- und Musiktheaterlandschaften, bewundert für seine Komponisten, Dirigenten und Solisten. Wichtig ist dafür vor allem die Basis, auf der all dies entstehen kann: von der musikalischen Breitenbildung ab Nr. 26 – Mittwoch, 26. Juni 2019 dem frühesten Lebensalter und der Be- gabtenförderung durch das bundesweit flächendeckende Netz der öffentlichen Musikschulen. Das Open Air-Konzert mit Straßenmu- sikfestival findet zum achten Mal in der Hohenstaufenstadt statt. Die Jugend- musikschule organisiert das Festival in Zusammenarbeit mit dem Integrations- beauftragten der Stadt. Gefördert wird die Veranstaltung von der Kreissparkasse Göppingen. Weitere Informationen zum detaillierten Programm gibt es beim Se- kretariat der Städtischen Jugendmusik- schule Göppingen, Telefon 07161 650- 9811 oder -9812 sowie im Internet unter der Adresse www.jms.goeppingen.de. Außerdem wird GEPPO in der kommen- den Ausgabe weitere Programmdetails veröffentlichen. Vielfalt ist Programm n Über 150 Künstler/-innen präsen- tieren sich am Samstag, 29. Juni, von 19 bis 01 Uhr bei der Kultur-Nacht mit Ausstellungen, Bildern, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Livemusik, Chorgesang, Lesungen, Poesie, Lyrik, Theater, Projektionen, Installationen und Interaktionen. Um die Auswahl sinnvoll zu koordinieren, sollte man sich bereits vor dem Start in die Nacht Gedanken und einen groben Plan machen. Dazu ist das ausführliche Schmö- kern im Programmheft, das es unter ande- rem im ipunkt im Rathaus gibt, oder die Re- cherche auf der Kultur-Nacht-Homepage unter www.kultur-nacht.de unumgäng- lich. Dabei sollte man zunächst die Pro- grammpunkte heraussuchen, die nur zu bestimmten Zeiten stattfinden, und sinn- voll aneinanderreihen und anschließend das Programm durchsuchen, was zwi- schen die festen Termine passt, ohne da- bei in Zeitdruck zu kommen - wenn mög- lich in der Fahrtrichtung der Shuttlebusse. Mit einer guten Planung ist so ein Besuch von fünf bis sechs Stationen denkbar. Zur Kulturnacht zeigt das Städtische Mu- seum im Storchen 360-Grad--Panoramen früher und heute. Panorama-Fotografien von J. Thomas Schmelzer laden zu einem Vergleich mit historischen Rundbildern Musik, Spannung und Genuss bietet das Stadtbibliothek. von Göppingen und vom Hohenstaufen ein. Im Museum im Storchen sind zwei bemerkenswerte Rundbilder der Land- schaft um den Hohenstaufen und der Stadt Göppingen zu sehen. Diese wurden vor über 150 Jahren von Eduard Keller gezeichnet. Bei der Kulturnacht bietet sich nun ein interessanter Vergleich zwi- schen Vergangenheit und Gegenwart an: J. Thomas Schmelzer hat mit der Technik der Fotografie ein 360-Grad-Panorama vom Hohenstaufen erstellt. Dies war mit Unterstützung des Forstamts möglich, welches das Befahren des Hohenstau- fengipfels mit schwerem Gerät für diese Aktion ermöglichte. Dadurch konnte für den Rundblick eine Position eingenom- men werden, die eine Sicht über die Baumkronen hinweg ermöglichte und dadurch eine Annäherung an den Blick- winkel Eduard Kellers von der Mitte des 19. Jahrhunderts zuließ. Auf einem hoch- auflösenden Großbildschirm werden im Museum im Storchen zur Kulturnacht weitere fotografierte Panoramen mit Mo- tiven von Göppingen und seinem Umland zu sehen sein. Eines entspricht dem von Eduard Keller 1834 vom Turm der Stadt- kirche gezeichneten Panorama, jetzt al- lerdings aus einer Position oberhalb der heutigen Turmspitze fotografiert. Mittels virtueller Brille kann der Besucher bei der Kulturnacht quasi selbst diese Höhe besteigen und per 360-Grad-Video auf Göppingen he- rabblicken. Die Kunsthalle Göp- pingen bietet, ohne Anmeldung, Füh- rungen und Work- shops zur Aus- stellung „Stefan Rohrer, Zeitdilatati- on, Zeitdelirium… – und zurück“ an. Stefan Rohrer ist Musik-Theater in der ein Autoliebhaber. Ausschnitt des Panoramabilds vom Hohenstaufen. Aufnahme: J. Thomas Schmelzer, Göppingen Aus Autokarosserien, Motorrollern und Modellautos schafft er Skulpturen, die ele- gant und dynamisch geschwungen in den Raum ausgreifen. Gezeigt werden zudem seine filmischen Werke, von denen sich ei- ner in besonderer Weise auf den Ausstel- lungsort, die Kunsthalle Göppingen, be- zieht. An fünf digitalen Stationen können die Besucher/-innen zudem Halt machen und via iPads mit der Kunst interagieren. Es entstehen Zeichnungen, Fotos und Vi- deoclips, die auf die Wand projiziert ein kollektives Bild zur Ausstellung ergeben. Wärmeblock V ist eine Installation der Stif- tung Media und besteht aus 500 Rosen- ziegeln, die im Rahmen der Kulturnacht abgebaut und in Spendenwährung um- gewandelt werden sollen. Die Stiftung mit Sitz in Stuttgart arbeitet seit vielen Jahren an den unterschiedlichsten sozialen und ökologischen Aufgabenstellungen im In- und Ausland, wie beispielsweise in Rumä- nien und Marokko.