Papier

In unserer Druckerei in St. Leon-Rot verwenden wir ausschließlich umweltfreundliches Papier, das aus Holzstoff besteht. Der verwendete Holzschliff wird aus Durchforstungsholz, das aus zertifizierten Wäldern stammt, gewonnen – ein Beitrag zur ökologischen und nachhaltigen Waldbewirtschaftung.

Als Durchforstungsholz bezeichnet man dünne Stämme und abgebrochene Äste und Zweige, die bei der Waldpflege anfallen, aber von der holzverarbeitenden Industrie nicht genutzt werden können. Papier dieser Qualität ermöglicht eine hervorragende Bild- und Textwiedergabe und garantiert eine hohe Archivfestigkeit.

Wussten Sie, dass …?

Wussten Sie, dass in St. Leon-Rot das zur Produktion unserer Amts- und privaten Mitteilungsblätter verwendete Papier „UPM Matt C“ zu 50 % aus Altpapier stammt? Die restlichen Bestandteile setzen sich aus zertifizierten Holz- und Zellstofffasern zusammen. Das Streichmittel Kaolin, welches das Papier nach der Produktion glatt und bedruckbar macht, wird in der Oberpfalz produziert.

Das Papier beziehen wir aus der Produktionsstätte Augsburg der Firma UPM. Es garantiert, dass die zur Produktion des Papiers verwendeten Rohstoffe aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aus der Umgebung von Augsburg stammen. UPM führt zu 100 % eine Produktkettenzertifizierung für das zur Produktion eingesetzte Holz durch. Diese bescheinigt die Herkunft aus legalen und nachhaltigen Quellen.

Die Umweltfreundlichkeit zeigt sich nicht nur in der Wahl der Rohstoffe sondern auch im Produktionsprozess. So ist der Weg, den die Rohstoffe zu den deutschen UPM Werken auf sich nehmen, sehr kurz. 100 % der Rohstoffe stammen aus Europa, davon 87 % aus Deutschland.

Das eingesetzte Papier ist also ein Produkt, das aus erneuer- und recyclebaren Materialien in nachhaltig geführten Werken produziert wird.

Konsequente Abfalltrennung

Ebenso achten wir in St. Leon-Rot auf eine fachgerechte Müllentsorgung. Durch eine konsequente Trennung des Papiers in vier Containern (nur Späne, bedrucktes Papier, unbedrucktes Papier, Kartonage) tragen wir dazu bei, dass unsere Papierabfälle teilweise ohne Wiederaufbereitung für die Neupapierproduktion eingesetzt werden können.

Dimmbare Bürobeleuchtung

Im Verlagsgebäude St. Leon-Rot befinden sich Sensoren, die ständig die Lichtverhältnisse im Außenbereich prüfen. Dimmbare Neonleuchten in den Büroräumen werden so sofort herunter gedimmt, wenn die Lichtverhältnisse es zulassen. Gerade in hellen Jahreszeiten wird somit viel Energie eingespart, was unserer Umwelt zugute kommt.

Green IT

Im Rahmen einer Umstellung auf eine virtuelle IT-Infrastruktur konnte die allgemeine Serverhardware reduziert werden.

Bereits bestehende Ressourcen können innerhalb dieser neuen Umgebung optimal ausgenutzt werden, während zeitgleich 80 % des vorherigen Hardwarebedarfs eingespart wurde.

Unter diesem Konzept konnte nicht nur eine redundante Hochverfügbarkeit bereit gestellt werden, sondern auch Strom- wie auch Kühlungsbedarf reduziert werden.

Steinfassade verringert Klimaanlagen-Einsatz

Durch den Einsatz einer Steinfassade in St. Leon-Rot wird Wärme im Gebäude im Vergleich zu einer Aluminium-Fassade langsamer aufgenommen. Dadurch wird der Einsatz der Klimaanlage an heißen Tagen deutlich verringert.

Öko-Strom

In St. Leon-Rot verwenden wir 100 % zertifizierten Wasserstrom des Anbieters Energie SaarLorLux und vermeiden damit Umweltauswirkungen – keine CO2-Emissionen, kein radioaktiver Abfall.

Druckplatten

Zur Produktion der über 90 wöchentlichen Amts- und Mitteilungsblätter, die in St. Leon-Rot produziert werden, benötigen wir Woche für Woche ca. 3.500 Druckplatten. Diese werden von der Firma FUJI-FILM geliefert und unter kontrollierten Bedingungen nach europäischem Standard in den Niederlanden gefertigt. Genau wie bei allen anderen Maschinen und Verbrauchsmaterialien gibt es auch hier deutlich günstigere Angebote aus China, die wir jedoch aus Gründen der ökologischen Verantwortung ablehnen.

Verbrauchte Druckplatten werden nach der Produktion wieder zu 100 % einem Recycling-Kreislauf zugeführt.

Zweiter Wasserkreislauf

Schon beim Bau des Verlagsgebäudes in St. Leon-Rot wurden ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt. Das Schmetterlingsdach fängt das Regenwasser auf und speist damit eine 100.000-Liter-Zisterne unter dem Parkplatz. Mit dem aufgefangenen Wasser werden über einen zweiten Kreislauf die Toiletten gespült und die 22.000 m² große Gartenanlage bewässert.

Ziel war die Reduktion des Einsatzes von aufbereitetem Trinkwasser, indem Brauchwasser konsequent aus unserer Zisterne eingesetzt wird.

Sonnenenergie zur Stromproduktion

Im Sommer 2011 wurden auf den Dächern der Betriebe Weil der Stadt, Rottweil sowie der Außenstelle Dußlingen Photovoltaikanlagen installiert und in Betrieb genommen.

Die Anlagen produzieren zusammen rund 130.000 Kilowattstunden jährlich. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von knapp 30 Einfamilienhäusern. Zudem wird der Ausstoß von Kohlendioxid um jährlich etwa 10 Tonnen verringert.

Um eine Herstellung der Anlagen nach deutschen Standards sicherzustellen, wurde ein Hersteller aus Konstanz mit der Produktion der Solarmodule beauftragt.