Bildungspartnerschaft zwischen Parkringschule und Nussbaum Medien vereinbart

Mit der Unterzeichnung einer Bildungspartnerschaft zwischen der Parkringschule und Nussbaum Medien beschreitet das Unternehmen vollkommen neue Wege. Die Initiative der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar soll Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, regionale Unternehmen als potenziellen zukünftigen Ausbildungsplatz kennenzulernen. Die Schule kann mithilfe der Bildungspartnerschaft ihre Arbeit auf die Anforderungen im Berufsleben stärker als bisher ausrichten. Beteiligte Unternehmen können Wissen über Ausbildungsgänge, Arbeitsplätze, Produktionsabläufe sowie wirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln.

Um „dem Ganzen ein Gesicht zu geben“, sei es sei vor allem wichtig, dass es für die längerfristig angelegt Partnerschaft feste Ansprechpartner in Schule und Unternehmen gebe, betonte Iris Wolf von der IHK Rhein-Neckar. Das sei dadurch gelungen, dass man mit Nussbaum Medien ein Unternehmen gewonnen habe, das sogar im selben Ort wie die Parkringschule beheimatet ist.

„Es braucht nicht immer Abitur und Studium“, um seinen Weg im Berufsleben zu machen, betonte Klaus Nussbaum, Inhaber und Geschäftsführer von Nussbaum Medien. Es gebe viele Möglichkeiten, nach einer Ausbildung Zusatzqualifikationen zu erwerben und das eigene Profil zu erweitern, beispielsweise über betriebliche Fortbildung. Hierdurch könnten auch Ausbildungsberufe sehr facettenreich und vielschichtig werden. Bei Nussbaum Medien habe sich bereits oft gezeigt, dass Mitarbeiter nach ihrer Ausbildung über persönliche Interessen und Fähigkeiten sowie Eigenengagement den Weg in einen anderen Bereich des Unternehmens gefunden haben, so Klaus Nussbaum.

Rektor Axel Glanz richtete an die beteiligten Unternehmen ein „ganz, ganz großes Dankeschön im Namen aller Kinder, die die Parkringschule besuchen“.

Mit Unterstützung durch die IHK Rhein-Neckar kann die Parkringschule nun mit Nussbaum Medien und weiteren Partnern die Bildungspartnerschaften etablieren, ausbauen und pflegen. Mindestens einmal im Jahr soll es ein Feedback-Gespräch zwischen Unternehmen und Schule geben, um den Stand der Partnerschaften zu beleuchten. „Es bedarf der Pflege der Partnerschaft durch beide Seiten“, unterstrich Iris Wolf abschließend.

Hintergrund

Das Konzept geht zurück auf die „Vereinbarung zum Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg“, die im November 2008 unterzeichnet wurde. Damit haben sich die Landesregierung, Kammern und Wirtschaftsverbände das Ziel gesetzt, Schulkooperationen zu initiieren und auszubauen.