Die Neujahrskonzerte der Nussbaum Stiftung 2019

Die Philharmonie Baden-Baden durfte auch in diesem Jahr wieder zweimal vor ausverkauftem Haus für die Nussbaum Stiftung aufspielen. Beide Neujahrskonzerte, am 5. Januar im Harres St. Leon-Rot und am 6. Januar im Kurhaus Bad Rappenau, waren bis auf den letzten Platz voll besetzt.

Stiftungsgründer Klaus Nussbaum begrüßte die Gäste und wünschte ein friedvolles, gesundes neues Jahr 2019 und übergab die Bühne an die Philharmonie Baden-Baden und ihren sympathischen Conférencier Arndt Joosten, der wie gewohnt charmant durch Programm führte.

Das musikalische Programm war gebaut um das zentrale Thema der „Zigeunermusik“ und begann passend dazu mit dem Einzugsmarsch aus Johann Strauss‘ „Der Zigeunerbaron“. Aus der Oper „Die Hugenotten“ von Giacomo Meyerbeer folgte der Zigeunertanz, danach folgte der erste Auftritt des Abends für die Sopranistin Sophie Klußmann, die Franz Lehárs Arie der Giudetta „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ ganz wundervoll auf die Bühne brachte. „Die Wahrsagerin“ von Johann Strauss und Jules Massenets „Fete bohéme“ führten weiter durch die bunte Welt der Zigeunermusik. Vor der Pause durfte Sophie Klußmann wieder mit ihrer Stimme verzaubern und „Draußen im Sievering blüht schon der Flieder“ zum Besten geben. Den Abschluss bildete „An der schönen blauen Donau“, beide Musikstücke von Johann Strauss.

Die zweite Hälfte des Abends läuteten zwei weitere Stücke von Franz Lehár ein, die Ouvertüre aus seiner Operette „Zigeunerliebe“ und das „Lied der Vilja“ aus „Die lustige Witwe“, das erneut von Sophie Klußmann dargeboten wurde. Diesem Stück folgte Musik von Johann Strauss, der „Schatzwalzer op. 418“ aus „Der Zigeunerbaron“ und „Czardas der Rosalinde“ aus der Operette „Die Fledermaus“. Aus dem Ballett „Die Perle von Iberien“ von Joseph Hellmesberger jr. folgte ein weiteres passendes Stück zum Thema, der „Zigeunertanz“. Den Abschluss bildete Franz von Suppés Ouvertüre aus „Leichte Kavallerie“.

Durch dieses wunderbar abgestimmte Programm wurde die Philharmonie von ihrem Dirigenten Volker Christ geleitet und nur zu gerne erfüllte er den Wunsch nach Zugaben.

Neben dem musikalischen Genuss, darf bei keinem Neujahrskonzert die traditionelle Spendenübergabe fehlen. Aus der Heimat, für die Heimat – diese Vision nimmt Klaus Nussbaum als hiesiger Unternehmer, der sich mit der Region stark verbunden fühlt, sehr wichtig.

Aus diesem Grund unterstützt die Stiftung jedes Jahr einen gemeinnützigen Verein aus der Region finanziell.

2019 waren dies die „Gruppen für Kinder mit psychisch erkrankten Eltern“, die in Weinheim, Wiesloch und Sinsheim einen Ort der Geborgenheit und Unterstützung für Kinder psychisch erkrankter und belasteter Eltern bieten, sowie der DRK Ortsverband Bad Rappenau-Siegelsbach und dessen diesjährige Aktion „Wünsch dir was für…“, bei der Menschen in der Region beim Kauf notwendiger Alltagsgegenstände geholfen wird. Beide Projekte erhielten 5.000 Euro für ihre wichtigen Aufgaben, die das soziale Leben und die Gleichberechtigung fördern.

Allgemein unterstützt die Stiftung in der Region jährlich soziale Projekte mit einem Budget von 100 000 Euro.

Am Schluss bedankte sich Klaus Nussbaum noch bei seinen Mitarbeitern, die durch ihre Arbeit tagtäglich für die finanziellen Mittel der Stiftung sorgen.

Die Neujahrskonzerte der Nussbaum Stiftung finden 2020 am 4. Januar im Harres in St. Leon-Rot und am 5. Januar im Kurhaus Bad Rappenau statt.

Karten können in St. Leon-Rot unter der Nummer 06227/873 286 sowie in Bad Rappenau unter der 07264 / 922-391 vorbestellt werden.