Nussbaum Medien unterstützt auch 2019 die Aufstiegshelfer-Initiative

Neue Impulse für die Profis von morgen

Jungen Menschen eine berufliche Orientierung bieten. Mit diesem Ansatz verfolgt die Stiftung Anpfiff ins Leben seit vielen Jahren das Ziel, Leistungssportlern im Nachwuchsbereich zusätzliche Perspektiven aufzuzeigen. In diesem Zusammenhang entstand das Projekt Aufstiegshelfer-Initiative.

Die Idee dahinter: Unternehmen aus der Metropolregion als Mentoren
für die Jugendlichen zu gewinnen. Sie sprichwörtlich an die Hand nehmen und damit die Möglichkeit bieten, den eigenen Horizont fernab des Leistungssports zu erweitern. Eine Podiumsrunde bestehend aus Mentoren und Sportlern diskutierte über die bislang gesammelten Erfahrungen. Matthias Nagel von der AOK Rhein-Neckar Odenwald gab zu verstehen, dass die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen durchweg positiv verlaufe. Die sogenannte „Generation Z“ habe eine andere Wertekultur, was jedoch im Vergleich zu früher völlig normal sei. Er freue sich immer auf neue Impulse und man lerne gegenseitig voneinander. Daran anknüpfend gab Fußballer Loris Hecht vom FC Speyer 09 an, dass heutige Generationen eigene Entscheidungen am Arbeitsplatz treffen und Mitspracherecht haben möchten. Den anwesenden Unternehmern gab er den Hinweis, künftige Generationen noch mehr über soziale Plattformen anzusprechen, wenn man diese als Arbeitskraft für sich gewinnen wolle. Hier gebe es noch einiges an Nachholbedarf.

Möglichkeiten aufzeigen

Dass junge Menschen und insbesondere Schulabgängern in der heutigen Zeit oft die berufliche Orientierung fehlt, belegt die Statistik von Corina Glogger. Sie koordiniert das Jugendförderzentrum in Ludwigshafen und zeigte auf, dass jeder vierte Jugendliche seine Ausbildung abbreche, beim Studium ist es sogar jeder Dritte. Leider sei das Thema in den Schulen immer noch Beiwerk und werde zu wenig angegangen, so ihr Vorwurf. Deshalb setzt die Aufstiegshelfer-Initiative genau an diesem Punkt an. Man wolle mit den Sportler ins Gespräch kommen, ihnen Möglichkeiten aufzeigen und die vorhandene Jobvielfalt in einer modernen Welt vermitteln. Die ausgewählten Sportlerinnen und Sportler werden von der Stiftung gescoutet und bis zu ihrem Übergang ins Profigeschäft oder in den Berufsalltag betreut. So wurden bislang 633 Einzelgespräche geführt, insgesamt waren davon 138 Schulabgänger dabei. Im Erfolgsfall endet die Kooperation mit einer Ausbildung, so wie bei Sophie Riepl von der TSG Hoffenheim. Parallel zum Fußball absolviert sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Das Aufzeigen einer Perspektive sei mit ausschlaggebend gewesen, warum sie sich trotz lukrativer Angebote für einen Wechsel ins Badische entschieden habe. Die Unterstützung sei vom ersten Tag an spürbar gewesen.

Nussbaum Medien als Mentor
Mit an Bord bei der Aufstiegshelfer-Initiative ist auch Nussbaum Medien. In Kooperation mit dem Golf-Club St. Leon-Rot wird dem Nachwuchs Gelegenheit geboten, das Medienunternehmen und seine Jobvielfalt bei einem Praktikum näher kennenzulernen. Die Sportler erhalten einen Einblick in die einzelnen Abteilungen und bekommen neue Impulse für ihren weiteren Lebensweg. Aktuell genießt Charlotte Back die Unterstützung von Firmeninhaber Klaus Nussbaum. Die Golferin strebt eine Karriere im Leistungssport an und spielt regelmäßig auf internationalen und nationalen Turnieren. Nach dem Abitur möchte sie in die USA, um dort zu studieren und dem College-Sport nachzugehen. Dann wird sich zeigen, ob der Sprung zu den Profis möglich ist. Bis dahin trainiert sie bis zu acht Stunden täglich auf dem Golfplatz, um ihr Ziel Wirklichkeit werden zu lassen. Nichtsdestotrotz geht auch ihr Blick über den Tellerrand hinaus und mit Nussbaum Medien hat sie einen Partner gefunden, der den Grundstein für ein zweites Standbein legt. Der Sprung zu den Profis ist schließlich nicht garantiert und daher ist es umso wichtiger, sich über alternative Karrierewege Gedanken zu machen.

(fm)