Verantwortung bei Nussbaum MedienNachhaltigkeit und Soziales
In puncto Nachhaltigkeit und Soziales lassen wir mit der NUSSBAUM Stiftung sowie unserem Spendenportal Taten sprechen.

Ressourcenschonend & verantwortungsbewusst
- so enkeltauglich arbeiten wir
Ressourcenbeschaffung, Energie, IT, Lieferketten – jeder Unternehmensbereich hinterlässt seine Spuren. Für uns ist Nachhaltigkeit kein Trend, keine Modeerscheinung. Wir möchten unsere Verantwortung für Natur, Umwelt und Gesellschaft leben und Taten sprechen lassen. Darum setzen wir auf nachhaltige Prozesse, die wir stets weiterentwickeln.
Nachhaltigkeit ist für uns mehr als ressourcenschonende Prozesse: Gesellschaftliches Zusammenleben für die Sicherung von Bildung, Frieden und Demokratie gehört für NUSSBAUM Medien ebenfalls dazu.
Mit der NUSSBAUM Stiftung und unserem Spendenportal gemeinsamhelfen.de werden wir unserem eigenen Anspruch gerecht: Wir fördern dort, wo die NUSSBAUM Medien mit einem Produkt vertreten sind – tief verwurzelt im Lokalen, tief verwurzelt in Baden-Württemberg. Unser Fokus liegt dabei auf der Förderung ehrenamtlichen Engagements, der nachhaltigen Bildung von Kindern und Jugendlichen und dem Fördern zukunftssichernder Projekte.
Sowohl über die Stiftung als auch über die Spendenplattform gemeinsamhelfen.de, bei der 100 Prozent der Spenden bei den Projekten ankommen, geben wir einen Teil unserer erwirtschafteten Gewinne an die Gesellschaft zurück.
Für die Gesellschaft. Für die Umwelt. Für die Zukunft. Für unsere Heimat.
Wir lassen Taten sprechenNachhaltigkeit in der Praxis
- grüne Zahlen und Fakten
Durch minimale Makulatur, Eliminierung von Feuchtwasser, nahezu chemiefreier Plattenherstellung, geringe CO2-Emissionen, weniger Reinigungsmittelverbrauch und einen fast VOC-freien Betrieb unterstützt diese Maschine eine umweltorientierte Produktion.
Kurze Wege, hoher Altpapieranteil und aus Überzeugung nachhaltig
Unser Papier für die Produktion der Amtsblätter und der Lokalzeitungen stammt ausschließlich von zwei nachhaltig arbeitenden und EUDR zertifizierten Papierherstellern. Den weitaus größeren Teil beziehen die NUSSBAUM Medien von der Firma UPM aus deren Papierproduktion in Augsburg, der kleinere Teil kommt von Perlen Papier mit Sitz in Luzern (Schweiz).
Beide Unternehmen sind aus Überzeugung zertifiziert und ausgezeichnet für ihre Nachhaltigkeit und den schonenden Umgang mit Ressourcen.
Das Papier von UPM wird am Standort Augsburg produziert, enthält einen Altpapieranteil von 60 Prozent und einen Frischholzanteil von 40 Prozent. Letzterer stammt zu 94 Prozent aus den Wäldern Süddeutschlands. Die restlichen sechs Prozent kommen aus dem Europäischen Umland. Der gesamte Holzanteil stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. UPM Papiere sind FSC®, PEFC™, EU Ecolabel zertifiziert und tragen den Blauen Engel. Wir arbeiten mit den LWC papers (UPM Cote, UPM Ultra, UPM Matt) von der Firma UPM.
Das Papier der Firma Perlen Papier wird direkt am Hauptstandort Luzern produziert. Zum Einsatz kommen für unser Papier 80 bis 85 Prozent Schweizer Altpapier. Der restliche Anteil Frischholz stammt ebenfalls aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Perlen Papiere sind FSC®, PEFC™, EU Ecolabel zertifiziert und tragen den Blauen Engel. Wir arbeiten mit dem Perlen Papier Perlensnowprint HS.
Beide Betriebe liefern uns eine vollständige Produktketten-Zertifizierung, die allen Anforderungen der EUDR (Europäischen Entwaldungsverordnung) entspricht. Das bedeutet unter anderem, dass ausschließlich Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet wird, kein Plantagenholz sowie kein Holz aus Regenwäldern oder illegalen Einschlägen.
Auf den Dächern der Betriebe Weil der Stadt, Rottweil und Dußlingen betreibt Nussbaum Photovoltaikanlagen. Die Anlagen produzieren zusammen rund 175.000 kWh jährlich. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von knapp 35 Einfamilienhäusern (je 5000 kWh pro Jahr bei 4 Personen). Zudem wird der Ausstoß von Kohlendioxid um jährlich etwa 210 Tonnen verringert. Der weitere Ausbau von Photovoltaikflächen ist im Rahmen von energetischen Gebäudesanierungen geplant.
Die Produktion von Amtsblättern bedingt einen hohen Energieaufwand. In der Regel setzt Nussbaum 100 % regenerative Energien ein. Mit der Energiekrise 2022 musste der Verlag von dieser Linie vorübergehend abweichen. Ziel ist es schnellstmöglich wieder einen langfristigen Vertrag zum Bezug von Strom aus Wasserkraft abzuschließen. Dabei ergibt sich bei einem Volumen von 3 Millionen kWh/Jahr eine Ersparnis von 1.791 Tonnen Kohlenstoffdioxyd.
An den Druckstandorten Weil der Stadt und St. Leon-Rot wurde ein Energiemanagementsystem sowie ein System zur Netzoptimierung durch Stromrecycling angeschafft. Grund war der der Neubau der Ladesäulen-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge. Zum Stromeinsparungskonzept zählt die e-HCP-Technologie. Sie filtert Verunreinigungen aus dem Stromnetz, speichert diese Energie aus den Oberwellen und stellt sie als Nutzstrom innerhalb weniger Millisekunden wieder zur Verfügung.
Da bei Unternehmen mit hohem Stromverbrauch dieser nicht nur monatlich, sondern viertelstündlich gemessen wird, wurde das Emsyst 4.0 Energie- und Anlagensystem eingeführt. Hierbei wird das Lastprofil mit Leistungsspitzenwert überwacht und die Energie mittels einer Abschaltautomatik bei nicht nötigen Aktivitäten reduziert. Dieses Lastprofil dient dem Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen als Prognose der später benötigten Strommengen. Dabei gilt: Je geringer der Leistungsspitzenwert, desto weniger Energie muss der Versorger für die Unternehmen bereithalten.
Bei der Neuausstattung der Druckerei haben wir neben der Wirtschaftlichkeit großen Wert auf die Herkunft der Maschinen und Produktionsmaterialien gelegt. Die Druckerei am Standort St. Leon-Rot ist eine der modernsten überhaupt. Zur Produktion der wöchentlichen Amtsblätter und Lokalzeitungen benötigen wir jährlich ca. 225.000 Druckplatten. Die verbrauchten Druckplatten werden nach der Produktion zu 100 % recycelt.Das zum Druck benötigte Wasser läuft durch eine Filtration und wird wieder dem Kreislauf zugeführt. Es entsteht kein Abwasser.
Auch die Makulatur wird wiederverwertet. Bedrucktes, unbedrucktes Papier und Kartonage werden getrennt. Das Papier geht an die Papierfabrik zurück und wird erneut für die Papierproduktion verwendet. Die Druckfarbe beziehen wir von der Firma Huber aus München. Jeder Farbcontainer umfasst ca. 1000 Kilogramm, Schwarz reicht vier bis fünf Wochen, Blau, Magenta und Gelb drei bis vier Monate. Die Farbe wird während des Druckvorgangs automatisiert aufgefüllt. Sie bleibt ein Jahr in den Maschinen und wird nur während der Betriebsferien zum Jahresende entfernt – dadurch entsorgen wir jährlich nur vier bis fünf Kilogramm Farbe.
Das Schmetterlingsdach der NUSSBAUM Medien in St. Leon-Rot fängt sammelt das Regenwasser und führt es effizient in drei Zisternen mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 195.000 Litern. Ein Überlauf führt das überschüssige Wasser ins öffentliche Wassersystem. Mit dieser Maßnahme trägt Nussbaum Medien zur Verbesserung des Regenwassermanagements bei und setzt auf nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen. Mit dem gesammelten Wasser werden die Grünanlagen rund um das Firmengebäude bewässert, so dass hier auf Frischwasser verzichtet werden kann.
Die Gebäude der NUSSBAUM Medien sind allesamt Bestandsgebäude. Nach und nach werden sie energetisch saniert. Aus unserer Perspektive ist der erste Baustein der Nachhaltigkeit, alte Bausubstanz zu ertüchtigen, anstatt neu zu bauen.
Bereits energetisch ertüchtigt wurden die Gebäude in St. Leon-Rot, Rottweil und Bad Rappenau. In Rottweil belaufen sich die errechneten Energieeinsparungen auf 90 % des Energiebedarfs vor der Sanierung. In Bad Rappenau werden rechnerisch 85 % der vor der Sanierung eingesetzten Energie eingespart werden können.
Unsere Druckmaschinen in Weil der Stadt werden über ein Energieaudit genauestens in ihren Verbräuchen überwacht. Daraus leiten wir ab, welche Maschine wann abgeschaltet werden kann, um hier unnötige energieverbrauchende Leerlaufzeiten einzusparen.
Unser Ökosystem Wald zu schützen und fit für die Zukunft zu machen ist eine wichtige Aufgabe, an der wir uns von NUSSBAUM Medien tatkräftig beteiligen. Mit dem Projekt ZukunftsWald setzt die NUSSBAUM Stiftung gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Baden-Württemberg (SDW BW) dieses Ziel in die Tat um: Bis 2030 finden jährlich 10.000 klimastabile Jungbäume einen neuen Wirkungskreis in den kommunalen Wäldern unseres Verbreitungsgebietes in Baden-Württemberg.
Immer mehr Unternehmen und Vereine aus dem Verbreitungsgebiet der NUSSBAUM Medien beteiligen sich am Projekt ZukunftsWald. Gemeinsam leisten wir so einen Beitrag für den klimastabilen Waldumbau in Baden-Württemberg.
Das NUSSBAUM Medien Gebäude in Bad Rappenau wird seit Anfang 2025 mit regionaler Fernwärme beheizt. Gewonnen wird diese aus einem Mix nachhaltiger Energieerzeugung. Unser Lieferant Bauer Biomasse schreibt dazu auf seiner Homepage : „Die Fernwärme wird durch eine sechs Hektar große, CO₂-Neutrale Solaranlage (33 Prozent) auf dem Betriebsgelände der Bauer Biomasse erzeugt. Ergänzt wird diese durch Abwärme, welche bei der Herstellung von Strom aus Biogas (34 Prozent) entsteht, sowie einem Biomassewerk (33 Prozent) für die Spitzenlasten im Winter. Dieses wird mit Restholz aus dem Umkreis betrieben, welches wir in unseren Grünabfallbehältern sammeln.“
Die Grundlage für langfristige, messbare NachhaltigkeitKlimafit BW Programm 2026
NUSSBAUM Medien geht einen großen Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit: Mit dem Start des Landesprogramms Klimafit BW beginnt ein intensives Jahr, in dem das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsleistungen systematisch erfassen, bewerten und messbar machen wird. Ziel ist es, bis Ende 2026 einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht vorzulegen. Dieser bildet jedoch nicht den Abschluss der Nachhaltigkeitsarbeit – vielmehr legt das Projekt den Grundstein für eine dauerhaft transparente und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Für die Stärkung von Jugend, Bildung und HeimatDie NUSSBAUM Stiftung
Kindern und jungen Menschen bessere Perspektiven bieten, Bildung, Sport, Gesundheit und Kultur fördern, ökologisch denken und handeln – das sind die Säulen der NUSSBAUM Stiftung. Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband deutscher Stiftungen und fördert mit ihrem nachhaltigen Engagement die Zukunft einer Gesellschaft mit mehr Chancengleichheit und Lebensqualität. Sie fördert gemeinnützige und mildtätige Projekte und Initiativen, die zukunftsorientiert das Gemeinwohl der Gesellschaft festigen und entwickeln.
Gesellschaftliche und kulturelle Höhepunkte sind die jährlichen Neujahrskonzerte in St. Leon Rot und Bad Rappenau. Langjährige Partnerschaften mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Anpfiff ins Leben und der Spendenplattform gemeinsamhelfen.de sind wichtige Bausteine in der Stiftungsarbeit. So ist die NUSSBAUM Stiftung nicht nur Unterstützerin, sondern auch Initiatorin von verschiedenen Förderangeboten wie dem ZukunftsWald, WaldMachtMut! oder der NUSSBAUM Trainerschule.

Nussbaum hilft - gemeinsam zu helfenEine digitale Plattform zur Finanzierung von gemeinnützigen Projekten
Wir von NUSSBAUM Medien möchten da unterstützen, wo ein Mangel ist. Mit der Spendenplattform gemeinsamhelfen.de, die seit Juli 2020 online ist, öffnen wir einen digitalen Marktplatz der guten Taten. Das Spendenportal gemeinsamhelfen.de ist gezielt gerichtet an unsere Partnerkommunen und dient gemeinnützigen Organisationen dazu, Spenden für gemeinnützige Zwecke zu sammeln.
Dieses digitale Spendenportal ist sowohl für die Projekteinstellenden als auch für die Spender kostenlos. Die Spenden kommen zu 100 % an. Alle Spenden, die über gemeinsamhelfen.de getätigt werden, gehen an die Träger der sozialen Projekte – ohne Abzug.
Damit das geht, übernehmen wir die Kosten für den laufenden Betrieb der Spendenplattform und unterstützen die Projekte darüber hinaus mit ihrer gedruckten und digitalen Reichweite. Denn wir vertreten die Meinung, dass nur der solidarische Zusammenhalt unsere Gesellschaft nach vorne bringt. Die Spendenplattform ist der Beitrag zu diesem Zusammenhalt. Die NUSSBAUM Stiftung unterstützt mit ihrem Budget Verdoppelungsaktionen, Spendenmeisterschaften sowie ausgewählte Projekte, die sich auf der Plattform präsentieren.

100.000 Bäume für Baden-WürttembergDer ZukunftsWald
Der Wald ist mehr als Natur, er ist Lebensraum, Klimaschützer und Zukunftsgarant. Doch der Klimawandel setzt ihm zu. Deshalb handeln wir. Mit dem Projekt ZukunftsWald – 100.000 Bäume für Baden-Württemberg setzt die NUSSBAUM Stiftung gemeinsam mit ihrer Kooperationspartnerin, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Baden-Württemberg (SDW BW) dieses Ziel in die Tat um: Bis 2030 finden jährlich 10.000 klimastabile Jungbäume einen neuen Wirkungskreis in den kommunalen Wäldern unseres Verbreitungsgebietes in Baden-Württemberg.
Das Projekt ZukunftsWald richtet sich exklusiv an Kommunen im Verbreitungsgebiet der NUSSBAUM Medien, die ihren Wald klimastabil umbauen möchten.
Verstärkt beteiligen sich auch Unternehmen am Projekt ZukunftsWald und pflanzen gemeinsam mit der NUSSBAUM Stiftung ein Stück klimastabilen Wald an ihrem Standort.
Gemeinsam leisten wir so einen Beitrag für den klimastabilen Waldumbau in Baden-Württemberg. Ein Projekt, das verbindet und bleibt.
Weitere Informationen gibt das NUSSBAUM-Team.




