22.12.25 Spenden statt Geschenke
Die Bahnhofsmission als Anlaufstelle für Menschen in Not
Mit einer Spende von 6.000 Euro unterstützt NUSSBAUM die Bahnhofsmissionen in Baden-Württemberg. Statt in Weihnachtsgeschenke investiert der Verlag bewusst in eine Organisation, die seit mehr als 130 Jahren dort hilft, wo Menschen oft übersehen werden, mitten im Alltag am Bahnhof.
Die 1894 gegründete Hilfsorganisation ist für Reisende und Menschen in akuten Notlagen da, schnell, kostenlos und ohne Anmeldung. Sie hilft beim Ein-, Aus- und Umsteigen, bietet einen geschützten Aufenthaltsort und unterstützt in sozialen Krisen wie Obdachlosigkeit.
In Baden-Württemberg gibt es 13 Bahnhofsmissionen. Getragen werden sie von einem breiten Netzwerk sozialer Träger, darunter die katholischen Verbände für Frauen- und Mädchensozialarbeit der Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg, die Diakonischen Werke Baden und Oberschwaben, die Caritasverbände Mannheim und Heidelberg sowie der Verein für Internationale Jugendarbeit.
„Wir setzen die Spende direkt für die unmittelbaren Bedarfe vor Ort ein“, erklärt Antje Weber, Leiterin der Bahnhofsmission Stuttgart. „Das Geld kommt genau dort an, wo schnelle Hilfe gefragt ist, bei Notlagen am Bahnhof und auf Reisen.“
Auch für NUSSBAUM hat die Unterstützung eine klare Botschaft. „Wir möchten ein Zeichen setzen“, sagt Peter Jahn, Botschafter der NUSSBAUM Stiftung. „Die Bahnhofsmission arbeitet oft unauffällig, aber mit großer Wirkung und genau das verdient Aufmerksamkeit.“
Rund um die Uhr stehen die Einrichtungen allen offen, die Hilfe benötigen. Getragen wird diese Arbeit vor allem von engagierten Ehrenamtlichen. Sie sind nicht nur Helferinnen und Helfer in akuten Situationen, sondern auch Zuhörende, Beratende und Vermittelnde. Unterstützt werden sie von Teilnehmenden verschiedener Freiwilligendienste.
red/sas